Dr. Jay Bhattacharya, der kürzlich zum amtierenden Direktor der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ernannt wurde, stieß innerhalb der Behörde auf überraschende Zustimmung. Dies ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass er in der Vergangenheit mit vielen etablierten Vertretern des öffentlichen Gesundheitswesens zusammengestoßen ist.
Hintergrund und Termin
Dr. Bhattacharya, früher Medizinökonom und Professor an der Stanford University, leitet heute sowohl das NIH als auch das CDC. Seine Ernennung ersetzt Jim O’Neill, einen nichtmedizinischen leitenden Angestellten. Dieser Führungswechsel ist Teil eines umfassenderen Musters von Veränderungen unter der aktuellen Regierung.
Politische Standpunkte und interner Empfang
Dr. Bhattacharya hat sich in der Vergangenheit gegen Impfvorschriften ausgesprochen und sich damit an die Richtlinien der vorherigen Regierung gehalten. Im Gegensatz zu einigen Beamten hat er jedoch die Sicherheit der Standardimpfungen für Kinder nicht in Frage gestellt. Bei Treffen mit CDC-Mitarbeitern brachte er seine Unterstützung für Impfungen, HIV-Präventionsbemühungen und die Ausweitung der Möglichkeiten der Fernarbeit zum Ausdruck. Mitarbeiter berichten von seinem Vorgehen als willkommene Abwechslung.
Antwort der Verwaltung
Ein Sprecher des Ministeriums für Gesundheit und menschliche Dienste erklärte, Dr. Bhattacharyas Schwerpunkt liege auf der Stärkung der Prävention von Infektionskrankheiten, der Förderung evidenzbasierter Wissenschaft und der Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens in die CDC. Der Direktor selbst zeigte sich in einer agenturweiten E-Mail begeistert von der Rolle.
Was das bedeutet
Diese interne Unterstützung ist angesichts der Kontroversen von Dr. Bhattacharya in der Vergangenheit ungewöhnlich. Das CDC ist mit einem schwindenden öffentlichen Vertrauen konfrontiert, und seine Bereitschaft, sich mit den Mitarbeitern über wichtige Themen auszutauschen, könnte ein Signal für eine Verschiebung der Agenturdynamik sein. Seine Befürwortung etablierter Impfstoffe trotz früherem Widerstand gegen Vorschriften könnte auf einen pragmatischen Ansatz für die öffentliche Gesundheit hinweisen.

























