So funktioniert Löten: Das Geheimnis, Metall zu verbinden, ohne es zu schmelzen

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Möglicherweise haben Sie den technischen Namen Löten verwendet, ohne es zu merken. Vielleicht haben Sie einen Kabelbruch an einem Gitarrenkabel repariert oder ein undichtes Rohr unter der Spüle geflickt. Es ist ein leiser und präziser Prozess, der zwei Metalle miteinander verbindet. Was ist der Trick? Die zu verbindenden Teile müssen nicht geschmolzen werden. Schmelzen Sie einfach den Füllstoff.

Diese Unterscheidung ist wichtig. Wenn das Grundmetall schmilzt, wird es geschweißt oder gelötet. Durch das Löten bleibt die strukturelle Integrität des Originalteils erhalten und zum Füllen der Lücke wird eine Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt verwendet. Es hat nichts mit der Fusion und alles mit der Gewerkschaft zu tun.

7 Schritte zur perfekten Verbindung

Der Aufbau starker Verbindungen erfordert mehr als Begeisterung und Hoffnung. Wenn Sie möchten, dass die Verbindung weiterhin besteht, müssen Sie eine bestimmte Reihenfolge einhalten.

Zuerst müssen Sie das Metall reinigen. Schmutz, Fett und Oxidation sind die Feinde des Lötens. Sie können die Oberfläche auf blankem Metall mit einem Scheuerschwamm oder einem chemischen Reiniger reinigen. Sobald es sauber ist, tragen Sie das Gel auf.

Flux ist der unbesungene Held dieses Prozesses. Seine Rolle ist zweifach. Beim Erhitzen entfernt das Flussmittel aktiv restliche Oxide. Noch wichtiger ist, dass sich das geschmolzene Lot ausbreiten und die Oberfläche „benetzen“ kann. Ohne Flussmittel neigt das Lot dazu, wie Wasser auf einem gewachsten Auto abzuperlen, anstatt in die Lötstelle zu fließen.

Als nächstes folgt die Ausrichtung. Sie müssen den Abstand zwischen den beiden Teilen kontrollieren. Dieser Spalt sollte klein sein, 0,025 bis 0,125 mm. Etwa 0,001–0,005 Zoll. Wenn der Spalt zu groß ist, kann das Lot aufgrund der Kapillarwirkung nicht richtig eindringen. Wenn Sie es zu fest anziehen, tritt das Flussmittel nicht aus.

Als nächstes aufwärmen. Wenn das Metall heiß genug ist, kann anstelle einer Flamme Lot in die Verbindung geleitet werden. Die Kapillarwirkung zieht flüssiges Metall in mikroskopisch kleine Räume und übernimmt die schwere Arbeit. Während das Lot fließt, kann die Wärme abgeführt werden.

Hier scheitern die meisten Anfänger. Die Verbindung muss abkühlen, ohne sich zu bewegen. Selbst kleine Vibrationen beim Aushärten des Lots können die Verbindung schwach und rau machen. Abschließend müssen Sie die Flussmittelreste abwaschen. Viele Flussmittel sind ätzend. Wenn Sie sie nicht entfernen, fressen sich Ihre Gelenke mit der Zeit ab und können Monate oder Jahre später Schäden verursachen.

Wählen Sie das richtige Material

Nicht alle Lote sind gleich. Welchen Typ Sie verwenden, hängt ganz davon ab, was Sie reparieren möchten.

Zinn- und Bleilegierungen sind die Grundpfeiler der Industrie. Es wird in Drähten und Rohren verwendet, da es leicht fließt und starke Verbindungen bildet. Auch bei der Reparatur von Messing- und Kupferheizkörpern gehören diese zum Standard.

Allerdings gibt es Lot in vielen verschiedenen Formen. Manchmal ist es ein Draht. Manchmal ist es eine Bar. Für komplexere Aufgaben handelt es sich um eine vorgemischte Paste. Die Wahl der Form wird durch die Zugänglichkeit und die Wärmemenge in der Umgebung bestimmt.

Die Wahl des Flussmittels ist sehr wichtig

Die Verwendung des falschen Flussmittels kann selbst das beste Lot ruinieren. Für Kupferlegierungen sind Flussmittel auf Basis von Zinkchlorid die erste Wahl. Wenn Sie Edelstahl verwenden, müssen Sie Salzsäure hinzufügen.